„Green in IT“ – welche Energiesparmöglichkeiten bietet die IT?

Bei den im Beitrag "Green-IT - was ist das?" angesprochenen Zahlen und Prognosen liegt es nahe, sich nach alternativen Konzepten beim Einsatz von IT in Unternehmen umzusehen. Was die Umwelt schont, kommt auch den Unternehmen zugute in Form von sinkenden Stromrechnungen, geringeren Anschaffungskosten für Hard- und Software sowie einem geringeren Wartungsaufwand für Systemadministratoren.

Arbeitsplatzbezogene Computerlösungen

In einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Projekt zum Thema „Materialeffizienz und Ressourcenschonung“ hat sich gezeigt, dass mit Blick auf arbeitsplatzbezogene Computerlösungen insbesondere das Thin Client & Server Based Computing (TC&SBC) hohe Energie- und Materialeinsparpotenziale aufweist.

In dem dazugehörigen Projektbericht „Ressourceneffiziente Arbeitsplatz-Computerlösungen 2020“ wird eine Vergleichsrechnung aufgestellt, die aufzeigen soll, wie viel Einsparpotenzial sich durch den Einsatz von Thin Clients im Gegensatz zu PCs ergibt. Dieses Beispiel möchten wir hier einmal zitieren:

„Bei der folgenden Vergleichsrechnung wurde von einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme im Leerlauf (Idle-Mode) von 63 Watt beim PC, von 28 Watt bei Mini-PC und Notebook sowie von 11 Watt beim Thin Client ausgegangen. Die Leistungsaufnahme im Netzwerk-Standby beträgt 8 Watt beim PC sowie 3 Watt bei Mini-PC und Notebook sowie 2 Watt beim Thin Client. Weiterhin wird eine durchschnittliche Büronutzung des Computers angenommen (1920 Betriebsstunden pro Jahr; 3276 Stunden im Netzwerk-Standby bei PC, Mini-PC und TC und 728 Stunden beim Notebook).“ (Fichter/Clausen/Hintermann Roadmap „Ressourceneffiziente Arbeitsplatz-Computerlösungen 2020“ 2010: 11)

Stomverbrauch pro ComputerarbeitsplatzStromkosten pro Computerarbeitsplatz